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Kanadas Arbeitslosenquote sinkt
auf tiefsten Stand seit 30 Jahren |
Seit 30 Jahren hat es in Kanada nicht
mehr so wenige Arbeitslose gegeben wie im Oktober. Die Quote fiel auf
6,6 Prozent, nachdem im Oktober 68.700 neue Jobs hinzugekommen waren.
Analysten hatten mit 20.000 neuen Stellen gerechnet und waren davon
ausgegangen, dass die Arbeitslosenquote bei 6,7 Prozent verbleibt.
Beim Großteil der neuen Oktober Stellen handelt es sich um Halbzeitstellen.
Allerdings sind die meisten neuen Jobs dieses Jahr Ganztagsbeschäftigungen
gewesen. 2005 wurden bisher 1,3 Prozent mehr neue Jobs geschaffen als
im Jahr zuvor.
Der durchschnittliche Stundenlohn, der in Kanada ausgezahlt wird, stieg
im Verlauf des Jahres um 3,9 Prozent und lag damit über den 3,4 Prozent-Zuwachs,
der in den Lebenshaltungskosten für September angegeben worden war. |
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US-Außenministerin
Rice zu Besuch in Kanada  |
Die US-amerikanische Außenministerin
Condoleezza Rice ist am Montag, den 24. Oktober, zu einem zweitägigen
Besuch in Ottawa eingetroffen. Es ist Rices erster Besuch beim nordamerikanischen
Nachbarn, seit sie Außenministerin der USA wurde. Als Sicherheitsberaterin
von US-Präsident Bush war sie vor einem knappen Jahr zu Gast in Ottawa.
"Auf der ganzen Welt gibt es nicht noch einmal zwei Staaten, die partnerschaftlich
so eng miteinander verbunden sind", sagte der kanadische Außenminister
Pierre Pettigrew, als er den Besuch seiner US-amerikanischen Amtskollegin
ankündigte.
Die beiden Außenminister wollen über eine Reihe von bilateralen, aber
auch weltweiten Angelegenheiten sprechen, in denen Kanada und die USA
gemeinsame Positionen vertreten. Rice wird auch auf den kanadischen
Premierminister Paul Martin treffen. |
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Kanadische
Zentralbank veröffentlicht Monetary Policy Report |
Die kanadische Zentralbank hat ihre
Wachstumsprognose für die kanadische Wirtschaft leicht nach unten korrigiert.
Im Monetary Policy Report, der Mitte Oktober veröffentlicht wurde, gehen
die Analysten nun davon aus, dass die Wirtschaft des Landes dieses Jahr
um 2,8 Prozent, nächstes Jahr um 2,9 Prozent und 2007 schließlich um
3 Prozent anwachsen werden. Bankdirektor David Dodge begründete die
Prognose mit den hohen Energiepreisen, dem immer noch starken kanadischen
Dollar und dem wachsenden Konkurrenzdruck von Seiten Chinas und weiterer
neuer Märkte.
Darüber hinaus arbeite die kanadische Wirtschaft nun an ihrer Kapazitätsgrenze.
Die Inflation des Consumer Price Indexes werde sich bis Mitte nächsten
Jahres auf durchschnittlich drei Prozent einpegeln und erst in der zweiten
Hälfte 2006 wieder die avisierten zwei Prozent erreichen. Die Analysten
der Bank schätzen, dass die Kerninflation in den nächsten Monaten bei
unter zwei Prozent liegen und bis Mitte nächsten Jahres auf zwei Prozent
ansteigen wird. |
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Bank
of Canada erhöht Leitzins |
Kanadas Zentralbank, die Bank of Canada,
hat den als Leitzins dienenden Tagesgeldsatz um 0,25 Prozentpunkte auf
3 Prozent angehoben. Um ebenfalls 0,25 Prozentpunkte wurde der Diskontsatz
angehoben, der nun bei 3,25 Prozent liegt. Erst Mitte September hatte
die Bank den Leitzins und den Diskontsatz um je 0,25 Prozentpunkte angehoben.
Die Bank begründete ihre Entscheidung mit den hohen Energiepreisen und
dem Stand des kanadischen Dollars im Vergleich zum US-Dollar und anderen
Leitwährungen. Die kanadische wie auch die weltweite Wirtschaft sei
zwar solide gewachsen, hieß es von Seiten der Bank. Doch die kanadische
Wirtschaft arbeite nun an ihrer Kapazitätsgrenze, und das werde voraussichtlich
bis 2007 so bleiben. Mit den höheren Zinsen sollen Angebot und Nachfrage
in Waage und die Inflationsrate im Griff gehalten werden. |
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| Die Kanadier sind mehr geworden.
In den letzten zehn Jahren wuchs die Bevölkerung um fast drei Millionen
Menschen. Von den G8-Ländern konnten nur die USA noch mehr Neubürger
verzeichnen. Im Gegenteil zum südlichen Nachbarn geht der Bevölkerungszuwachs
in Kanada aber nicht auf eine steigende Geburtenrate zurück - sondern
auf die Einwanderer. In kein anderes G8-Land sind so viele Migranten
eingewandert. Mehr als 1,3 Millionen Menschen und damit 61 Prozent der
Einwanderer stammten aus Asien, aus Europa wanderten gut 400.000 Personen
nach Kanada ein, was in der Statistik 19 Prozent ausmacht. |
| Allein im letzten Jahr, vom 1.
Juli 2004 bis zum 1. Juli 2005, wuchs die kanadische Bevölkerung mit
296.100 Menschen um fast ein Prozent. 244.600 Neubürger kamen aus anderen
Ländern nach Kanada, die meisten, nämlich gut die Hälfte, ließen sich
in Ontario nieder. Jetzt leben dem kanadischen Amt für Statistik zufolge
32.270.500 Personen im zweitgrößten Land der Welt. |
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